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Der gesamte Wasserbereich (bereits zur Dichtigkeitsprüfung mit Testwasser gefüllt) kann hier überblickt werden, zudem können die eingesetzten Plexiglasstäbe gut erkannt werden. Diese dienen dem Landteil als zusätzliche Stütze.
Es erschien mir notwendig, als Hintergrund der rechten Aussenscheibe ein Wurzelgeflecht zu malen. Leider kann man mittlerweile wegen des üppigen Pflanzenwuchses nichts mehr davon erkennen...
Unter den Balkonen (in der Dunkelzone) wurde eine Steinwand errichtet. Hier fanden große Lochsteine aus Sri Lanka und Jugoslawien einen geeigneten Platz.
Zwischen den Steinen, direkt an der Rückscheibe, habe ich Mangrovenwurzeln eingepasst, so dass von der Rückscheibe keine Spiegelung zu erkennen ist. Auch sind hier die Plexiglasstäbe zur sicheren Abstützung des Landteils gut zu erkennen.
Als Nachtbeleuchtung der Unterwasserzone wurden zwei Scheinwerfer durch eine winkelig angebrachte Befestigung an der rechten Seitenwandabdeckung so platziert, dass eine Blendung ausgeschlossen ist. Der größere Scheinwerfer leuchtet mittels einer fluoreszierenden Energiesparlampe (9 Watt) im Wellenbereich Blau das Wasser so gleichmäßig aus, dass nun auch im entlegensten Winkel des Beckens das Schillern der Neonfische eine wahre Freude darstellt. Der zweite Scheinwerfer ist ein Halogenkaltlichtspiegel mit einer Leistung von 50 Watt, der allerdings nur in Verbindung mit dem künstlichen Licht über dem Becken eine geeignete Kombination ergibt.
Rechts in der Seitenwand habe ich zur Sicherheit eine Tür eingebaut, um den hinteren Bereich der Unterwasserzone bei Bedarf kontrollieren zu können.
Die Wurzeln an der Vorderkante des Balkons sollen die Plexiglasstäbe verdecken, welche den Landteil abstützen.
Diese Bilder wurden kurz vor der Inbetriebnahme des Systems aufgenommen. Hier sei besonders auf die Bodenheizung hingewiesen, die eine wesentliche Rolle bei der Beheizung des Wassers darstellt. Sie ist mit einer Differenz-Temperatur-Regelung geschaltet. Das bedeutet: wenn die künstliche Beleuchtung arbeitet, wird über ein Anschaltrelais der Bodenheizung die Möglichkeit gegeben, sich beim Aufheizvorgang des Wassers zu beteiligen. In der Dämmerphase, wenn das Licht sich stufenweise abschaltet, besteht für die Bodenheizung keine Möglichkeit mehr, sich noch einzuschalten. Dieser Vorgang ist zwingend notwendig, da dadurch, wie in der Natur in den Flüssen und Gewässern, nachts die Temperatur des Bodens um einige Grade abnimmt, jedoch tagsüber sich wieder erhöht. Diese Regenerationsphase in der Nacht ist sehr wichtig für die Wurzeln der Wasserpflanzen.
Die Beleuchtung des Wasserteils erfolgt mit zwei HQL-Hängeleuchten (je 125 Watt), deren Reflektoren aus einem Aluminiumstrang gezogen sind, welche hochglanzverspiegelt wurden.
Der Wasserbereich, befüllt und bepflanzt.